Bitte bedenken Sie, dass unsere Bienenwachs-
Teelichter unter einfachsten Bedingungen
vor Ort in unseren Projekten hergestellt
werden. Sie sind ein Naturprodukt aus
Wildsammlung, d.h. Farbe, Geruch, Konsistenz
und damit auch Brenneigenschaften
können sich ändern. Die reinen Bienenwachs-
Teelichter aus Afrika brennen aber wesentlich
länger als jene aus Parafin.
Optimale Nutzung: - Teelicht nur in einem Behälter abbrennen.
- Docht sauber halten. Da das Wachs in den
Projekten nicht industriell gereinigt
werden kann, können kleine Schmutzpartikel
den Docht «verstopfen», die Flamme
droht dadurch zu ersticken. In diesem Fall
können die Russpartikel am oberen Ende
des Dochtes durch das Zerdrücken der
Partikel mit einer Pinzette entfernt werden.
Danach sollte die Kerze wieder einwandfrei
brennen. Bei Bedarf Vorgang wiederholen. - Immer mindestens so lange brennen lassen
bis der gesamte Durchmesser des Teelichts
aufgeschmolzen ist. - Wenn möglich nicht auspusten sondern
Flamme ersticken. - Bei sehr geringer Restwachsmenge Teelicht
ausbrennen lassen. - Brennendes Licht nie ohne Aufsicht lassen.
Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung und
wünschen Ihnen viel Freude mit unseren Teelichtern.
Lucy Tatiy beim Giessen der Teelichter
Einkommen schaffen -
Frauen fördern - Natur
erhalten
Mary Kamewun aus dem kargen Pokotland in
Westkenia strahlt: «Ich konnte Honig verkaufen
und habe erstmals im Leben eigenes Geld
verdient! Damit kaufe ich eine Ziege. Die gibt
Milch für die Kleinen und für den Markt.»
Frau Kamewun hat in einem Honigprojekt der
Schweizer Stiftung Biovision die Haltung von
Bienen mit modernen Bienenkästen erlernt.
Das ist neu, denn in West Pokot war die Imkerei
und damit die Chance auf Einkommen bis
vor kurzem reine Männersache. Die traditionellen
Bienenkästen werden nämlich in die
Kronen hoher Bäume gehängt – und klettern
ist für Frauen verboten...
Im Projekt von Biovision kommen moderne
Bienenkästen zum Einsatz, die vom Boden
aus bedient werden. Damit wurde den Pokotfrauen
der Zugang zum attraktiven Geschäft
geöffnet. Zugleich konnte die Honigqualität
massiv verbessert und der Verkaufspreis erhöht
werden. Gleichzeitig wurde die Gewinnung
von Wachs eingeführt, der vor Ort zu
Kerzen und Teelichtern verarbeitet und vermarktet
wird.
Das Biovision-Projekt garantiert den Bienenhalterinnen
und Bienenhaltern einen fairen
und stabilen Preis für ihre Produkte und fördert
so eine schonungsvolle und nachhaltige
Nutzung der sensiblen Natur. Zudem stärkt es
die Stellung der Frauen in der patriarchalen
Gesellschaft der Pokot. Bereits haben viele
Frauen ihre Chance gepackt.